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PiepEi die (k)ultimative Eieruhr

Das PiepEi sieht aus wie ein Ei, fühlt wie ein Ei, kocht wie ein Ei und singt. Es ist eine präzise Eieruhr, die zusammen mit den Frühstückseiern gekocht wird. Haben Eiweiß und Eigelb die gewünschte Festigkeit erreicht, summt das PiepEi den alten Gassenhauer „Ich wollt’ ich wär’ ein Huhn“. Ob weich, mittel oder hart, das PiepEi garantiert bei jedem Eierkochen den richtigen Härtegrad; denn für jeden „Eier-Typ“ gibt es das passende Modell:

PiepEi Detlef PiepEi Schantall PiepEi Hartmut
Das hellgelbe PiepEi namens "Detlef" kontrolliert die Weicheier, für Genießer, die das Eiweiß durchschimmernd und das Eigelb flüssig mögen. "Schantall", nichts Halbes nichts Ganzes, ist orange und sorgt dafür, dass das Eiweiß fest, aber das Eigelb flüssig bleibt. Um die hartgesottenen Gourmets kümmert sich der blaue "Hartmut". Er summt erst, wenn Eiweiß und Eigelb fest sind.

Gebrauch und Pflege und des PiepEis sind kinderleicht.

Das PiepEi wird dort aufbewahrt, wo auch die Hühnereier stehen. Im Kühlschrank oder in der Vorratskammer. Es muss die gleiche Temperatur wie das zu kochende Hühnerei haben, Natürlich können bei einem Kochvorgang beliebig viele Eier von einem PiepEi kontrolliert werden. Das PiepEi kommt zeitgleich mit den Hühnereiern ins Wasser. Ein kurzer Pieps verkündet, dass die Batterie funktionsfähig ist. Werden die Eier ins kalte Wasser gegeben, muss die Schale nicht angepiekst werden. Hat das Wasser eine Temperatur von 98 Grad Celsius erreicht, ertönt ein weiterer Pieps. Damit signalisiert die singende Eieruhr, dass die Energiezufuhr reduziert werden kann. Das PiepEi kann jedoch auch gemeinsam mit den Hühnereiern in kochendes Wasser gegeben werden. Erreicht das Hühnerei den gewünschten Härtegrad, schmettert das PiepEi zum Finale „Ich wollt' ich wär' ein Huhn". Abgießen, abschrecken, Hühnerei genießen, PiepEi zurück in den Kühlschrank - bis zum nächsten Mal. Das PiepEi hat eine begrenzte Lebensdauer von bis zu 1,5 Jahren, da es batteriebetrieben ist. Danach muss die Elektronik wie eine normale Batterie über das Rücknahme-System entsorgt werden.

Das PiepEi funktioniert immer und überall.

Egal, wo die Frühstückseier gekocht werden, das PiepEi funktioniert in den Wolken ebenso wie in den Wellen. Ob im Hochgebirge - hier kocht Wasser schon unter 100 Grad Celsius, das verlängert den Kochvorgang - oder im U-Boot - hier kocht das Wasser erst oberhalb von 100 Grad Celsius. Damit ist das PiepEi präziser und zuverlässiger als jede herkömmliche Eieruhr. Fehlt das PiepEi einmal irrtümlicher Weise im Reisegepäck, hat der Erfinder des PiepEis, Dr. Rupprecht Gabriel, noch einen praktischen Ratschlag: „Die ideale Kochzeit ist im Himalaja oder unter Wasser auch mit einer einfachen Differentialgleichung zu bestimmen, die jeder noch aus der Schulzeit kennt:

Temperaturfühler in das Wasser halten, ein kleines Loch in das Hühnerei bohren, am Rand und in der Mitte des Dotters weitere Temperaturfühler einführen. Aus dem Verlauf der Wassertemperatur und der Innentemperatur des Eis werden dann die Koeffizienten der Gleichung bestimmt. Bei einem weichen Ei ist die optimale Garzeit erreicht, wenn der Temperaturfühler am Rande des Dotters 63 Grad Celsius erreicht hat."

Schon in der Schule Schwierigkeiten mit dem Rechnen gehabt? Lassen Sie ein PiepEi die Differentialgleichung lösen, Das PiepEi - die (k)ultimative Eieruhr- liefert stets das richtige Ergebnis.

Das PiepEi ist robust und pflegeleicht. Die bunte Plastikschale birgt einen intelligenten batteriebetriebenen Mechanismus, der auf einem thermischen Modell basiert. Er misst die Wassertemperatur und berechnet über eine Differentialgleichung die Innentemperatur des zu garenden Hühnereis. Das Eigelb gerinnt bei 63 Grad Celsius. Ist diese Temperatur im Inneren des Eis erreicht, erklingt die Melodie "Ich wollt' ich wär' ein Huhn". Die drei PiepEi-Modelle, Detlef - für Weicheier, Schantall - für mittelmäßige und Hartmut - für hartgesottene Frühstücksei-Genießer, sind unterschiedlich programmiert, so dass sie sekundengenau bei dem gewünschten Härtegrad zu singen beginnen.
Die intelligente und singende Eieruhr hat selbst die Profis des Patentamtes entzückt. Bei der Patentanmeldung des PiepEis haben die Mitarbeiter vom Amt gleich ein Dutzend PiepEier geordert und sind sich mit dem Erfinder einig; "PiepEi - Ei love you."

 
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